Gedankenwelt

Reisender (Mai 2011)

Die Reise geht weiter
Zieht mich fern
Und treibt mich nah
Zu mir... zum Ja.

Lerne im Kontakt
Was mich berührt.
Sehe immer mehr
Wohin es führt.

Möcht nicht wissen
Wohin die Reise geht.
Gerade in dem Ungewissen
Vieles erst entsteht.



Füllung (Januar 2009)

Fernweh treibt mich an
Komme langsam dran
Die Suche nach dem Traum
Verlasse Zeit und Raum

Ohne zu vergessen
Tret ich die Reise an
Geh über meine Schwelle
In ein neues Land

Das Wissen ist nicht weit
Unerreichbar... doch entzweit
Meine Seele giert nach mehr
Bewusstheit... ich bin leer.

Füll mich
Großer Geist



Huacachina (Peru, September 2009)

Sand auf meiner Haut
Sand in mir
Atme Sand
Fühle Sand
Ich bin Sand
Alles ist Sand

Getragen vom Wind
Geformt von der Schönheit
Kenne ich kein Zuhause
Bis auf die Göttlichkeit



Schmetterlinge (Peru, November 2009)

Zwei Schmetterlinge tanzen mir in den Geist.
Fühle, träume, welch Gefühl der Freiheit mich erreicht.
Traue mich, das Ufer loszulassen.
Ein dritter Schmetterling tanzt sich in diese Harmonie.
Sehe Einsheit, spüre mich, meine Welt scheint größer zu werden.
Kleiner an Gefahr und reicher an Glück.
Ehrliches Glück, dass keine Opfer verlangt... das einfach existiert.
So einfach, dass es kaum wahrnehmbar die größten Schätze dieses Universums in sich birgt.
Kann es kaum glauben, da es tagtäglich, stündlich, minütlich und in jeder Sekunde die Zeit stehen lässt, um in meine Seele zu dringen.
Es möchte leben, es möchte durch jedes Leben Gewahr werden.
Es trägt eine Kraft, die gar nicht anders kann, als diese Lebewesen zu lieben, die sich mit ihr füllen lassen.
Wir tanzen weiter...


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